Keloide sind wuchernde Narbengeweben, die über die ursprüngliche Wunde hinauswachsen. Wer zu Keloiden neigt, muss auch bei der Tattooentfernung sorgfältig vorgehen — aber unmöglich ist es nicht.
Was ein Keloid ist
Bei Keloid-Neigung reagiert das Bindegewebe übermässig auf Verletzungen. Statt normale Narben zu bilden, entstehen erhabene, oft juckende oder schmerzhafte Wülste. Diese Neigung ist genetisch bedingt und häufiger bei Menschen mit dunklerer Haut.
Wie wir vorgehen
Zuerst führen wir einen Test-Patch an einer kleinen Stelle durch. Wir beobachten die Reaktion über 4–6 Wochen. Erst wenn keine Keloid-Reaktion auftritt, beginnen wir mit der eigentlichen Behandlung — mit reduzierter Energie und längeren Pausen.
Wann wir abraten
Bei aktiven Keloiden auf der Tattoo-Fläche empfehlen wir, erst die Keloide durch einen Dermatologen zu behandeln. Erst danach kann die Laser-Entfernung sicher durchgeführt werden.
Unsicher, was das bei dir bedeutet?
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